Architekturtheorie als interaktive Ausstellung von Studierenden.

Was zunächst trocken klingt, wird durch CORE lebendig: Die Architekturtheorie wird zur interaktiven Ausstellung, der Student zum Kurator. Im fünfwöchigen Modul „Architekturtheorie“ konzipierten 15 Master-Studierende der Architektur unter der Leitung von Prof. Dr. Marc Kirschbaum der School of Engineering and
Architecture und der Dozentin Barbara Zak die Ausstellung „Wohnen als Lebensmittel“.

Fünf „Themen-Boxen“ im Foyer der School of Engineering and Architecture luden die Besucher zu einer kleinen Reise durch die Geschichte der Architektur ein. Jede Box stand für eine Epoche, die von einem studentischen Team – bestehend aus einem Kurator und zwei Wissenschaftlern – in Szene gesetzt wurde.

„Durch das Projekt haben sich die Studierenden nicht nur Wissen angeeignet, sondern auch Erfahrungen in den Bereichen Projekt- und Zeitmanagement, Teamarbeit, Führung und Vermarktung gemacht. Die dabei erworbenen Kompetenzen sind für ihr späteres Berufsleben wertvoller als ein Herunterbeten der Geschichte der Architektur. Jetzt sehen sie Geschichte zudem im Kontext heutiger Entwicklungen“, erklärt Kirschbaum.

„Die Konzeption und Umsetzung hat uns einige schlaflose Nächte gekostet, aber wir sind stolz auf das Ergebnis“, resümiert Architektur-Student Kevin Neumann,
einer der Kuratoren.