Das erste Semester hat begonnen und man möchte neben dem Studienalltag auch das typische „Studentenleben“ genießen – doch wie stellt man das am besten an? Was sollte man in Heidelberg alles erkundet und erlebt haben? Psychologie-Studentin und Wir-Online-Redakteurin Sandra Dittrich weiß es.

Für jeden, der das erste Mal nach Heidelberg gekommen ist, ist das Heidelberger Schloss eine Sehenswürdigkeit, die man sich nicht entgehen lassen sollte! Es zählt zu einen der berühmtesten Ruinen Deutschlands und kann vor allem von der Neckarwiese aus hervorragend bestaunt werden, welche übrigens im Sommer einen guten Treffpunkt mit Freunden direkt am Fluss darstellt. Verbinden könnte man die Schlossbesichtigung mit einem Besuch auf dem Hausberg, dem Königsstuhl. Meine Kommilitonen und ich sind auch schon diese Strecke entlang gewandert. Vom Heidelberger Schloss zum Königsstuhl läuft man ca. eine dreiviertel Stunde – und die Aussicht lohnt sich!

Wenn man jedoch dem regen Stadtleben etwas entfliehen möchte, bietet sich der Philosophenweg dafür sehr gut an. Der Weg beginnt in der Nähe der Neckarwiese, genauer gesagt in Neuenheim, und endet an einer Aussichtsplattform, von der aus man ebenfalls das Heidelberger Schloss sehen kann. Auf das Heidelberger Schloss kommt man ganz einfach mit der Bergbahn, die von der Neuen Schloßstrasse in Heidelberg abfährt und mit dem Semesterticket gratis nutzbar ist. Die Bergbahn kann auch genutzt werden um auf den Königsstuhl zu gelangen um eine schöne Aussicht zu genießen – hierbei muss man die „Molkenkurbahn“ von der Zwingerstraße aus zur Molkenkur nehmen und umsteigen in die „Königsstuhlbahn“. Neben der schönen Aussicht gibt es auf dem Königsstuhl einen Königsstuhl-Walking-Parcour, Erlebnispfad, die Falknerei Tinnunculus und den Riosk für Speisen und Getränke.

Bleibt man jedoch lieber in der Innenstadt, hat man dort viele Einkaufsmöglichkeiten. Außerdem gibt es eine vielfältige Auswahl von unterschiedlichen Restaurants, die sogar zum Teil Studentenrabatte anbieten.

Parallel zur Haupteinkaufsstraße befindet sich „die Untere“. In dieser Straße reihen sich die Bars aneinander und laden zu einem geselligen Abend unter Freunden ein. Ich persönlich kann dort vor allem die „Destille“ und das „Metropol“ – hier kann man zusätzlich sogar noch Billiard spielen –  empfehlen. Das Metropol befindet sich jedoch nicht in „der Unteren“, sondern in der Kettengasse. Beliebt bei Studenten ist auch das Ziegler in der Bergheimer Straße nahe zum Bismarckplatz.

Für einen geselligen Abend unter Freunden kann sich auch ein Besuch der „Ersti-Party“ am Donnerstag, den 10. Oktober, in der Halle02 lohnen, zu der die neuen Studierenden sogar freien Eintritt haben.

Es ist wichtig, das Studentenleben zu genießen und zu wissen, dass die Wochenendplanung mit Freunden genauso wichtig ist wie das Lernen oder das Vor- und Nachbereiten der Vorlesungen oder der Tests. Ein guter Ausgleich ist hierbei von großer Bedeutung.