Anna Britschka (auf dem Foto sitzend), Master-Absolventin des Management und Leaderships, ist seit April bei der KI- basierten Personal-Plattform appose für das Marketing und Client Management zuständig. Auf Wir-Online berichtet sie über ihren Weg, der immer begleitet war von Skills.

Es kommt immer anders, als man denkt: Eigentlich hatte Anna Britschka vor zu reisen, als sie Ende März ihren Master-Abschluss Management und Leadership in der Tasche hatte. Aber dann kam Corona. Also blieb sie, und eins ergab das andere: Bereits während ihres Studiums arbeitete sie im hochschuleigenen Gründer-Institut und lernte dort die Teams und ihre Start-up-Ideen kennen. Und beim Team von appose hat es schließlich „klick“ gemacht: Das mittlerweile 11-köpfige Team, das seit Januar 2020 im Gründer-Institut sitzt, hat sie in ihre Reihen aufgenommen. „Ich finde die Idee von appose sehr cool, und es macht riesigen Spaß, in diesem Team zu arbeiten!“, erzählt Anna.

Selbstständigkeit passt

Schon ihr erster Tag an der SRH Hochschule Heidelberg brachte sie mit dem Gründer-Institut in Berührung: Beim Infotag, den sie während ihres BWL-Bachelorstudiums besuchte, lernte Anna Prof. Bernhard Küppers, den Leiter des Gründer-Instituts kennen. Er lud sie zum Hackathon ein, bei dem sich die Start-ups vorstellten. „Ich war schon immer an Selbstständigkeit interessiert, und ich war gleich ganz begeistert!“, blickt sie zurück. Auch später im Studium faszinierte sie der Entrepreneurship-Ansatz im Leadership-Modul von Prof. Küppers: „Kommunikation und Interaktion stehen auch in der Lehre im Vordergrund. Das finde ich sehr wichtig“, sagt die 25-Jährige.

 

 

Skills im Mittelpunkt

Durch CORE hat die Master-Studentin gelernt, wie wichtig Kompetenzen sind – und den Skills bleibt sie auch bei appose auf der Spur: Das Unternehmen stellt eine Personal-Plattform, die auf Künstlicher Intelligenz basiert, bislang fokussiert auf die IT-Branche. Arbeitnehmer und Arbeitgeber können sich hier Personalentwicklungsangebote generieren lassen, strategische Kompetenzen entwickeln oder im Projektmaching interdisziplinäre Teams zusammenstellen. „Einzigartig daran ist, dass unsere Software nicht nur Hard Skills, sondern auch Soft Skills berücksichtigt“, erklärt Anna. In großen Unternehmen mangelt es oft an Zeit, die Bewerber alle persönlich kennen zu lernen und nur nach „Bauch-Gefühl“ zu entscheiden. „Wenn ein Team mit 10 Mitarbeitern zusammengestellt werden soll, besteht die Herausforderung heute in der Vorhersage der Effizienz der Zusammenarbeit des Teams. Mit dieser Effizienz steht und fällt der Projekterfolg“, sagt appose Gründer Marko Albrecht (auf dem Foto links zu sehen).

Dabei hilft die Automatisierung dieses Prozesses: „Die Unternehmen erhalten schnellere und bessere Ergebnisse als bei der persönlichen Auswahl.“ appose scannt für einen umfassenden Skill-Abgleich bspw. große Jobplattformen und generiert Markttrends für Skills und Job-Profile. Ein Verhaltenstest hilft, genau jene Mitarbeiter*innen zu identifizieren, die ins Team passen. Auch Anna passt ins Team: Eigeninitiative, Teamfähigkeit, Ehrgeiz, Kontaktfreude, Offenheit und die Bereitschaft, kalkulierte Risiken einzugehen, zeichnen sie aus.

Von der Henne zum Ei

„Unsere Idee ist ein bisschen so wie das Henne-Ei-Problem“, erklärt Marko dazu. „Wir wollten ein System bauen, das mit Daten lernt und für Kunden die optimalen Vorschläge generiert. Dabei mangelt es oft an der erforderlichen Datenmenge und es stellt sich die Frage wo fängt man an – bei der Henne oder dem Ei. Also haben wir entschieden: Die Henne war zuerst da – dieser Perspektivwechsel ist wichtig.“ Ein bisschen so ist auch CORE gedacht: vom Ende her, die Kompetenzen im Visier, die man für die Zukunft braucht. „Und trotz Technik steht der Mensch bei uns im Fokus“, sagt Marko. So passen das Start-up und die SRH gut zusammen.

 

Praktikant*in gesucht

Das Team von appose schätzt sehr den Austausch mit den anderen Start-ups vor Ort, die Veranstaltungen, die Räumlichkeiten und die Lage. Das Start-up ist aber nicht nur lokal mit dem Gründer-Institut verbunden, sondern hat neben der SRH-Absolventin Anna Britschka auch Werkstudenten der SRH im Team, betreut eine Bachelor- und zwei Master-Thesen – und sucht aktuell eine*n Praktikant*in aus dem Bereich Wirtschaft: „Bei uns muss man nicht Kaffee kochen, sondern wir suchen jemanden, der richtig mitmacht!“, kündigt Marko an. Interessierte Studierende können sich gerne an appose wenden: Bewerbung@appose.com.

2. September 2020 Janna von Greiffenstern Pressereferentin