Die erste Wahl im Wintersemester ist mit der Fakultätsratsaufstellung durch (das Bild zeigt den Fakultätsrat der Angewandten Psychologie), am 29.1. steht die nächste an: Wir-Online-Redakteurin Yvonne Mühlberger erklärt die Bedeutung des Fakultätsrats und weist auf die anstehende Senatswahl hin.

Am 28.11.2018 fanden wieder die alljährlichen Fakultätsratswahlen statt. Und das Ergebnis kann sich zeigen lassen: Im Vergleich zu 2016 ist zwar eine Fakultät weniger zu den Wahlen angetreten, da es bereits so viele Kandidaten wie offene Ratsplätze gab, dennoch wurden über 100 Stimmen mehr für die Vorsitze der Studierenden eingereicht. Schön wäre es, wenn sich dieses vorzeigbare Ergebnis auch bei den am 29.01.2019 stattfindenden Senatswahlen widerspiegeln würde. Hier sind alle Studierenden und festen Mitarbeiter der SRH Hochschule Heidelberg aufgerufen, pro Fakultät zwei studentische Vertreter (ein Mitglied aus dem Fakultätsrat und ein Gruppensprecher), je zwei Professoren und zwei sonstige Mitarbeiter in den Senat zu wählen.

Der Rat der Fakultät für Angewandte Psychologie hat sich nun zum ersten Mal in der neuen Zusammensetzung getroffen (s. Bild von links: Prof. Dr. Carsten Diener, Lilli Kolbe, Prof. Dr. Frank Musolesi, Katrin Kleinscheck, Juliane Knabe, Sophia Benz als studentische Vertretung, Juliane Mathis und Prof. Dr. Bettina Schleidt). Was ist jetzt aber genau der Fakultätsrat und -senat, wo liegt der Unterschied und was sind ihre Aufgaben? Der Fakultätsrat ist ein gewähltes Gremium aus vertretenden Studierenden, Mitgliedern der Gruppe der Hochschullehrer und dem akademischen Personal einer Fakultät. Diese ausgewählten Personen wählen dann den Dekan für die nächsten 2-4 Jahre, aber sie treffen auch Entscheidungen über die Ressourcen einer Fakultät. Im Gegensatz dazu werden in den Senat nur zwei Vertreter der bereits genannten drei Gruppen gewählt, welche dann zu einem wichtigen Entscheidungsgremium neben dem Rektorat werden.

Die bereits gewählten Mitglieder haben genau Zielvorstellungen, die sie, wenn möglich in ihrer Amtszeit umsetzen möchten. Dies  bestätigt Valentin Beh, Student der Sozial – und Rechtswissenschaften: „Mein Fokus liegt besonders auf der Steigerung der Kommunikation zwischen den Studierenden unserer Fakultät.“ Auch ist es den studentischen Vertretern sehr wichtig, die Interessen ihrer Kommilitonen zu vertreten und sie sind immer offen für neue Anregungen oder Veränderungsvorschläge. Jennifer Throm (Sozial- und Rechtswissenschaften) hat es sich zum Ziel gesetzt, am Ausbau der SRH Bibliothek zu arbeiten und gibt uns noch das schöne Zitat mit auf den Weg: „Ganz gleich, wie beschwerlich das Gestern war, stets kannst du im Heute von Neuem beginnen.“

Auch in der Zusammenarbeit mit den Dozenten innerhalb, aber auch außerhalb des Rates wurden gute Erfahrungen gesammelt, so Simone Behringer (Therapiewissenschaften): „Die Zusammenarbeit lief immer sehr gut, Kritik sowie Verbesserungsvorschläge wurden gerne angenommen. Insgesamt habe ich also bisher nur gute Erfahrungen gemacht.“

Die Kommunikation zwischen den Studierenden und mit den Dozenten ist an der SRH ein wichtiger Bestandteil des uns gutbekannten CORE-Prinzips, so ist der Fakultätsrat eine wichtige Instanz für uns Studierende, aber auch für Dozenten – er spiegelt das allgemeine Stimmungsbild wider.