Sportmanagement-Studierende untersuchten gemeinsam mit Prof. Benedikt Römmelt das Social-Media-Kommunikationsverhalten bei Bundesligaclubs.

Über zwei Wochen hinweg beobachteten die Studierenden die Social-Media-Aktivitäten der Bundesligaclubs, werteten deren Kommunikationsverhalten aus und betrachteten die Interaktion mit den Fans.

Wenig überraschend verfügt der FC Bayern München durchweg über die meisten Fans, Follower und Abonnenten auf den untersuchten Kanälen – der Club verweist die Borussen aus Dortmund und Schalke 04 auf die Plätze; den letzten Platz belegt der FC Ingolstadt. „Dies sagt allerdings nichts über die Qualität der Interaktion dieser Vereine mit ihren Fans aus – durch gekaufte Likes, Facebook-Ads und Gewinnspiele lässt sich zum Beispiel die Anzahl an Facebook-Fans schnell erhöhen“, erklärt Prof. Benedikt Römmelt, Leiter des Masterstudiengangs Sportmanagement. Daher betrachteten die Studierenden im Speziellen auch die sogenannte Engagement Rate der Fans mit den Facebook-Seiten der einzelnen Clubs: Sie gibt Aufschluss darüber, wie stark die Interaktion mit der Seite ist – und bietet durchaus spannende Ergebnisse. Denn hier liegen im Untersuchungszeitraum Werder Bremen und RB Leipzig ganz vorn – die Bayern aus München dagegen müssen sich mit dem vorletzten Platz geschlagen geben. „Der durchschnittliche Fan des FC Bayern hat offensichtlich ein geringeres Interesse, mit seinem Club auf Facebook zu interagieren, als dies bei einem Großteil der anderen Bundesligaclubs der Fall ist“, kommentiert Römmelt.

RON TV  berichtete im Regionalfenster von RTL über die Studie, und auch bei N24 war sie Thema: