An den Hochschulen ist Digitalisierung schon längst ein Schwerpunkt. In der deutschen Politik aber sieht es ganz anders aus, sagt Thomas Bippes, Professor für Medien- und Kommunikationsmanagement an unserer Hochschule, in einem Gastbeitrag auf www.goodnews4.de.

„Dass Digitalisierung dann besonders erfolgreich klappt, wenn man ihr eine große Bedeutung beimisst, hat die SRH Hochschule Heidelberg gleich zu Beginn der Corona-Pandemie eindrucksvoll bewiesen“, sagt Prof. Dr. Thomas Bippes.  „Digitale Elemente, die hier seit rund einem Jahr eingesetzt werden, werden die Lehre sicher langfristig bereichern. Dass sich die SRH Hochschule Heidelberg schon vor Corona mit digitaler Lehre befasste, hat sich dabei ganz sicher als hilfreich erwiesen. Studierende profitieren von innovativer Lehre nach dem Kompetenz orientierten „CORE-Prinzip“. Trotz Pandemie und allen damit einhergehenden Beschränkungen findet Lehre mit digitaler Unterstützung auf gewohnt hohem Niveau statt.“

Deutschland insgesamt jedoch sieht Bippes schlecht in diesem Zukunftsfeld aufgestellt, äußert er sich auf der seite www.goodnews4.de:  „Eigentlich unfassbar und auch peinlich, dass die Kanzlerin seelenruhig beim digitalen Weltwirtschaftsforum im Januar dieses Jahres zugibt, dass es um die Digitalisierung in Deutschland nicht so gut bestellt sei.“