Spannende Versuche aus unterschiedlichen naturwissenschaftlichen Themenfeldern – dazu hatten Kinder und Jugendliche auf der BUGA Heilbronn am Samstag, den 13. Juli die Möglichkeit. Wir-Online-Redakteurin und Kindheitspädagogik-Studentin Alexa Kiesel berichtet.

Das Projekt wurde von der AIM Heilbronn (Akademie für Innovative Bildung und Management) initiiert und fand in Kooperation mit der SRH Hochschule Heidelberg statt. Sechs Studierende des Studiengangs „Kindheitspädagogik B.A.“ haben unter der Leitung ihrer Dozentin, Prof. Dr. Annette Schneider, verschiedene Mitmach-Experimente angeboten und hatten so die Gelegenheit, ihre, im Modul „Naturwissenschaftlich-mathematische Bildung“ erarbeiteten theoretischen Kenntnisse in der Praxis mit Kindern und Jugendlichen zu erproben.

Die Kinder und Jugendlichen fanden die Experimente spannend und konnten sich in besonderem Maße dafür begeistern. Der 12-jährigen Tabea Oettinger aus Öhringen hat der Farbtransport mit Wasser besonders gut gefallen: „Ich hätte nicht gedacht, dass die Farbe Schwarz aus so vielen verschiedenen Farben besteht.“

Das Experiment „Gummibärchen auf Tauchgang“ klingt bereits in der Theorie spannend. Leoni Schulz aus Löwenstein, 9 Jahre alt, war von diesem Versuch fasziniert und das Besondere war natürlich das „Essen der Gummibärchen nach dem Versuch“.

 

„Blumen brauchen Wasser“, das weiß jedes Kind, aber warum? Das konnten die Kinder in einem Experiment beobachten. Sie haben eine zusammengefaltete Blume aus Papier in das Wasser gelegt. Nach und nach hat sie sich geöffnet. „Die Blume geht ja auf, wie in echt“, staunte Leoni. Ihre Begeisterung war so hoch, dass sie das Experiment ausgeweitet und weitere Experimente daraus entwickelt hat.

 

 

 

Den Geschwistern Frieder, 7 Jahre, und Hannes von Steynitz, 5 Jahre, hatte es das Experiment „Schwimmen und Sinken“ besonders angetan. Frieder hat bei diesem Experiment verstanden, warum ein Schiff mit einem Leck sinkt. „Mama, das Leck muss man reparieren“, sagt er. Auch die Mutter von Hannes und Frieder hat sich für das Experiment begeistert.

Die Rückmeldungen der Eltern der Kinder waren positiv. Alle Experimente wurden mit Alltagsmaterialien durchgeführt und können damit problemlos und ohne großen Aufwand zu Hause wiederholt werden, was ein nachhaltiges Verankern des erlernten Wissens begünstigt.

 

Nicht nur den kleinen BUGA-Besuchern gefielen die Experimente; auch ihre Eltern, Großeltern und andere Besucher waren voll dabei – und die Studentinnen Janike Frey, Alexa Kiesel, Corinna Pack, Carolina Paul, Lisa-Maria Schreiber und Lucie Verleger freuten sich, wie toll das Angebot angenommen wurde. „Es hat richtig Spaß gemacht“, so das Fazit der Studentinnen nach dem letzten Durchlauf.