Vulkane, Magnet-Autorennen und eine Lavalampe – diese und sieben weitere Experimente konnten Hort-Kinder aus Neckarsteinach im Rahmen eines Experimentiertages erforschen. Wir-Online-Redakteurin und Kindheitspädagogik-Studentin Alexa Kiesel berichtet.

Der Experimentiertag hat im Rahmen des Moduls „Naturwissenschaftlich-mathematische Bildung“ von dem Studiengang „Kindheitspädagogik B.A.“ stattgefunden. Zwanzig Studierende haben unter Begleitung von Prof. Dr. Annette Schneider insgesamt zehn Experimente in den Bereichen Chemie, Biologie und Physik aufgebaut.

Mit 29 Kindern und pädagogischen Fachkräften rückte der Hort „Drachenburg“ aus Neckarsteinach für zwei Stunden an. Nach einer kurzen Einführung hatten die Kinder die Möglichkeit zum Forschen und Experimentieren. Gestärkt durch eine Snack-Pause, konnten die Kinder den zweiten Teil des Experimentiertages mit neuer Kraft antreten. Zum Abschluss hat jedes Kind eine Urkunde erhalten. Zudem erinnert ein Forscherheft die Kinder an den aufregenden Tag. Im Heft werden alle Experimente mit dem benötigten Material, dem Versuchsaufbau und der Durchführung beschrieben. So soll es die Kinder zum erneuten Durchführen der Experimente zu Hause anregen. Die Kinder waren von dieser Idee begeistert. So sagte ein Mädchen: „Oh, das möchte ich zuhause gleich meiner Mama zeigen.“

Vor der Durchführung des Experimentiertages wurden die Studierenden von ihrer Professorin fachlich auf naturwissenschaftlich-mathematische Inhalte vorbereitet. Bereits vergangenen Sommer boten die Studierenden Experimente auf der BUGA Heilbronn in Kooperation mit der aim (Akademie für Innovative Bildung und Management Heilbronn-Franken) an.

Auch für die Studierenden war dieser Tag etwas Besonderes. Neben der Planung und Organisation stand natürlich auch die Vorfreude auf diesen Tag im Vordergrund. „Beim Ausprobieren unserer Experimente sind wir selbst wieder zum Kind geworden. Es macht einfach Spaß, ganz egal wie alt man ist“, sagte eine Studentin. „Die strahlenden und faszinierten Kinderaugen belohnen die ganze Arbeit.“

Die Leiterin der „Drachenburg“, Frau Ebert, konnte sich selbst für die Experimente begeistern: „Wir haben im Hort auch eine Experimentier-AG, die ich leite. Auch für mich ist der Experimentiertag spannend, weil ich neue Experimente kennenlerne. Auf die Umsetzung in der AG freue ich mich jetzt schon. Für die Kinder sind besonders die chemischen Reaktionen so spannend .“