Die 19-jährige Sandhäuserin Ennie Petersen hat beim Girls-Go-Movie Festival den Sonderpreis der SRH Hochschule Heidelberg gewonnen und wird ab Mitte Februar ein Modul des Studiengangs Virtuelle Realitäten belegen. 

Herzlichen Glückwunsch, Frau Petersen! Als eine der Gewinnerinnen beim Girls-Go-Movie Festival in Mannheim gehören Sie zu den talentiertesten Filmemacherinnen aus der Region. Um was geht es in Ihrem Kurzfilm?
In meinem Film „Popcorn“ geht es um eine verlorene Kindheitsfreundschaft, wobei sich herausstellt, dass keiner der beiden Protagonisten genau weiß, warum die Freundschaft abhanden kam. Früher waren sie die engsten Freunde, stehen sie jetzt jeweils vor einer bedeutenden persönlichen (und örtlichen) Veränderung.

Wie sind Sie auf dieses Thema gekommen?
Der Film entstand im Januar vor meinem Abitur, ich war also kurz davor, umzuziehen und Möglichkeiten hinter mir zu lassen. Ich musste mir eingestehen, dass ich manches nie tun würde, wie zum Beispiel mich mit Leuten verabreden, die ich mal zu meinen besten Freunden gezählt hatte aber aus den Augen verloren habe.

Was ist Ihr Berufswunsch und wer ist Ihr Vorbild?
Ich würde am liebsten im digitalen Bereich arbeiten, Motion Graphics, Animation, Visuell Effects o.ä. Bevor ich mich für etwas Spezielles entscheide, habe ich ja noch etwas Zeit und würde bis dahin gerne verschiedenes ausprobieren.

Der Sonderpreis der SRH Hochschule Heidelberg erlaubt es Ihnen, ein Modul Ihrer Wahl zu belegen. Sie haben sich für 3D-Animation entschieden. Warum?
Ich finde 3D-Animationen spannend und möchte gerne mehr darüber lernen. Außerdem finde ich es faszinierend, wie viel die Art, wie Menschen bzw. Charaktere sich bewegen, aussagt.

Vielen Dank für das Gespräch.

Der Film Popcorn ist hier zu sehen.