Mit ihrem interdisziplinären Forschungsansatz ist die SRH Hochschule Heidelberg als erste private Hochschule in Baden-Württemberg und zweite bundesweit in die Forschungslandkarte der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) aufgenommen worden.

Ein großer Schritt für die Forschung der SRH Hochschule Heidelberg: Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAW) und noch dazu private Einrichtungen stehen in Deutschland selten im Fokus der Forschungslandschaft. Der Eintrag der SRH Hochschule Heidelberg in die Forschungslandkarte der HRK ist deshalb von großer Bedeutung. Die Hochschule hat dazu all ihre Projekte stringent gebündelt und verzeichnet nun mit ihrem interdisziplinären Ansatz „Fokus Mensch“ einen wichtigen Erfolg.

„Forschung spielt an unserer Hochschule eine große Rolle und ist Teil unseres Studienmodells CORE“, sagt Prof. Dr. Katja Rade, Rektorin der SRH Hochschule Heidelberg. „Die Bündelung unserer Forschungsaktivitäten im Schwerpunkt `Fokus Mensch´ verlangt eine große interdisziplinäre Ausrichtung, und genau das ist unsere Stärke.“ An der Hochschule steht damit der Mensch in einer sich wandelnden Gesellschaft im Fokus. Ob in der Psychologie, Therapie, in den Sozial- und Rechtswissenschaften, in der Wirtschaft oder Architektur und Ingenieurwissenschaften: All diese Disziplinen an der SRH Hochschule Heidelberg beschäftigen sich wissenschaftlich mit dem Menschen – soziale Innovationen sind damit ein Schwerpunkt, der kontinuierlich weiterentwickelt wird.

Die Fachhochschulen feiern in diesem Jahr 50-jähriges Jubiläum, so auch die SRH Hochschule Heidelberg. „Auch wir als private Fachhochschule haben den Auftrag und den intrinsischen Antrieb, unser Wissen in die Gesellschaft zu tragen und in die Praxis zu überführen“, sagt Prof. Dr. Carsten Diener, Prorektor für Forschungs- und Praxistransfer an der SRH Hochschule Heidelberg. „Der Eintrag in die Forschungslandkarte bedeutet für uns einen wichtigen Schritt auf diesem Weg.“ Die positiven Ergebnisse im internationalen Hochschulvergleich auf U-Multirank oder der Eintrag der Musiktherapie in die „Kleinen Fächer-Wochen an deutschen Hochschulen“ haben diesen Weg bereits gefestigt.

Die Forschungslandkarte der HRK informiert über die thematischen Schwerpunkte der Forschung in den Hochschulen und erlaubt eine detaillierte Suche nach Themen, Projekten und Profilen. Die Kriterien zur Verzeichnung in der Karte sind anspruchsvoll: Der Zeitraum der hier genannten Forschungsprojekte muss mindestens drei Jahre umfassen, 150.000 Euro Drittmittel beinhalten, mindestens fünf Professoren müssen daran beteiligt und mindestens 15 Publikationen im Jahr veröffentlicht sein. Diese Kriterien hat die SRH Hochschule Heidelberg in allen Punkten mehr als erfüllt.

„Der Eintrag in die Forschungslandkarte hilft uns sehr bei der Einwerbung von Fördermitteln“, erklärt dazu Dr. Eike Nolte, Leitung des Instituts für Angewandte Forschung an der SRH Hochschule Heidelberg. „Wissenschaftler anderer Hochschulen werden auf unsere Hochschule als möglicher Projektpartner schneller aufmerksam, an einer Gastdozentur oder Forschungsaufenthalt interessierte Professoren aus dem Ausland können sich besser über unsere Forschungsaktivitäten informieren und Nachwuchswissenschaftler profitieren von der höhere Sichtbarkeit der Forschung an der SRH Hochschule.“