Die Studierenden unserer Partneruniversität in Paraguay (UPA) verbringen die letzten beiden Semester ihres Studiums in Deutschland, um ein Praktikum zu absolvieren und eine Abschlussarbeit zu schreiben. Einige Impressionen.

Romina: „Ich bin vor 4 Monaten von Paraguay nach Heidelberg gekommen, um ein Auslandssemester zu studieren. Ich bin mit vielen Erwartungen und Ängsten hierhergekommen, die jeder normalerweise hat, wenn er etwas Neues anfangen will. In meinem Fall ein neues Abenteuer. In dieser Zeit konnte ich viel über diese andere Kultur lernen. Zum Beispiel die Pünktlichkeit. Jeder ist hier pünktlich (außer den Bussen manchmal 😅) und das sollten wir in meinem Land beantragen.“

Liz:  „Mein schönstes Erlebnis war, glaube ich, die Erfahrung, hier zu sein und dieses schöne Land zu kennenzulernen. Meine beste Erfahrung ist, zu studieren, zu reisen und Leute aus verschiedenen Ländern zu treffen. Auf der anderen Seite mag ich es zu sehen, wie behinderte Menschen so unabhängig sind und sich bewegen und jede Aktivität ausführen können, was in Paraguay nicht oft zu sehen ist.“

Samuel: „Die Kultur des deutschen Volkes ist eher pragmatisch und systematisch, während die Kultur Paraguays ein bisschen spontaner und flexibler ist, im Sinne der Organisation und Pünktlichkeit.“

Aramy: „Das Verantwortungsgefühl, das Gefühl der Ehrlichkeit, das Gefühl der Kooperation. In Paraguay werfen die Menschen den Müll weg, weil sie denken: ‚Das reinigt jemand‘, und hier in Deutschland gehen die Menschen auch mal mehrere Meter, um ihren Müll in den Mülleimer zu werfen.“

Marcelo: „Ich rate allen nachfolgenden Studenten der UPA, dass sie Deutsch lernen, da der einzige Unterschied zwischen einem Deutschen und einem Paraguayer die Sprache ist, das Niveau von theoretischem und praktischem Wissen ist ähnlich, aber wenn sie mit ihrem Deutschniveau zufrieden sind, werden sie in der Lage sein, sich dem Leben in Deutschland besser zu stellen.“

Fabrizio: „Ein Praktikum ist oft schwierig. Obwohl ich mich selbst als eine vorbereitete und motivierte Person betrachte und mich bereits bei vielen Unternehmen beworben habe, hatte ich keine Chance, ein Interview zu bekommen. Es ist eine herausfordernde Erfahrung, aber es ist Teil der Erfahrung und wir haben immer die Unterstützung der beiden Universitäten, was großartig ist.“

Cecilia: „Hauptsächlich muss man hier unabhängig sein und wissen wofür man verantwortlich ist. Studenten müssen selbständig sein.“

Karen: „Verschwende nicht deine Zeit und konzentriere dich darauf, alles zu lernen, was du kannst.“

Oscar: „Nach Berlin gehen! Die Hauptstadt von Deutschland ist wirklich eine mystische Stadt, in die Sie sich einfach verlieben.“