Am 16. und 17. Februar tagte der Bundesarbeitskreis Kultur-Ästhetik-Medien  an der SRH Hochschule Heidelberg.

Der Bundesarbeitskreis, kurz BAKÄM genannt, trifft sich seit 15 Jahren einmal im Jahr zum kollegialen Erfahrungsaustausch und zu fachlichen Impulsen. In der Anfangszeit  des BAKÄM waren vor allem Lehrende im Bereich Ästhetische Bildung und Praxis aus Studiengängen der Sozialen Arbeit vertreten, mittlerweile hat sich der Kreis um zahlreiche Kollegen aus der Kindheitspädagogik erweitert.

„Der inhaltliche Schwerpunkt des diesjährigen Treffens lag auf körper- bzw. leibphilosophisch ausgerichteten Perspektiven in der Ästhetischen Bildung und auf den vielfältigen Ansätzen künstlerisch-ästhetischer Forschung in Lehre und Praxis“, erklärt Petra Paula Marquardt, Studiendekanin der Fakultät für Sozial- und Rechtwissenschaften, die den Bundesarbeitskreis nach Heidelberg eingeladen hatte.  Neben Vorträgen fanden Bewegungs- und Performanceeinheiten statt und am zweiten Tag eine Stadtführung durch Heidelberg, die Entstehungsorte sozialer Kulturarbeit im Kontext der 68er Bewegung in den Blick nahm.

Der fachlich kollegiale Austausch wurde intensiv geführt und die Teilnehmer lobten explizit das spannende Programm, die angenehm-inspirierende Arbeitsatmosphäre sowie die Gastfreundlichkeit und opulente Bewirtung während der Tagung. „Ich nehme viele künstlerische Anregungen mit, die direkt in meine Arbeit einfließen werden“, sagte Anna Delong, die eins offenes Atelier der katholischen Kirche und des Vereins zur beruflichen Integration und Qualifizierung e.V. (vbi) in Heidelberg leitet. „Vor allem der interdisziplinäre Austausch war sehr fruchtbar.“