Stephanie Körner, Studierende im Studiengang Physiotherapie hier an der SRH Hochschule Heidelberg, engagiert sich aktiv bei Jibilika. Sie lebte lange Zeit in Namibia und wurde dadurch auf Jibilika aufmerksam. Neben dem Studium arbeitet sie auch immer noch als professionelle Tänzerin. Sie möchte vor allem in der Tanzszene als weibliches Vorbild auftreten und zeigen, dass man auch mit Tanz Geld verdienen kann. Zudem ist sie aktiv an Projekten in Simbabwe beteiligt.

Jibilika bedeutet tanzen, sich bewegen. 2007 wurde die Organisation in Simbabwe gegründet.  Das Projekt begann mit eintägigen Tanz-Festivals mit Shows und Workshops. Mittlerweile gab es bereits 11 Jibilika-Festivals, unter anderem mit Tänzen für Menschen mit Behinderung. Zudem gibt es nun auch eigene Räumlichkeiten, in denen Tanzunterricht stattfindet und dadurch entstehen neue Möglichkeiten, für Menschen in Simbabwe Geld zu verdienen.

Jibilika nutzt das Tanzen vor allem als Kommunikationsmittel: Tänzer besuchen viele Schulen, um über HIV aufzuklären und zu informieren, da HIV in Simbabwe leider sehr verbreitet ist. Zudem arbeitet die Institution mit jungen Müttern zusammen, die bereits vor ihrem 18. Lebensjahr schwanger geworden sind. Dabei werden ihnen nützliche Kompetenzen beigebracht, damit sie sich finanziell sicherer fühlen.  Außerdem setzt sich Jibilika für das Tanzen mit Behinderung ein: BBoy Christyles, künstlerischer Leiter bei Jibilika, ist selbst mit einer Beindeformation zur Welt gekommen und möchte zeigen, dass man sich trotz Behinderung bewegen kann und mit viel Arbeit auch vieles erreichen kann.  Die Spende würde Jibilika dazu verwenden, ihre Projekte in Simbabwe weiter voranzutreiben.

Jibilika schafft neue Arbeitsplätze, dies ist sehr gut für die wirtschaftliche Lage in Simbabwe. Die neue Kampagne von Jibilika finden Sie hier.