Josephine Geipel, Akademische Mitarbeiterin an der Fakultät für Therapiewissenschaften, hat das mit 15.000 Euro dotierten Junior-Fellowship Hochschullehre erhalten – eine hohe Auszeichnung. Ihr Projekt zur Förderung digitaler/technologischer Kompetenzen im Musiktherapie-Studium kann nun mit viel Rückenwind starten.

Ich danke der Baden-Württemberg Stiftung und dem Stifterverband für die Auszeichnung!“, freut sich die Kollegin. „Sie gibt uns viel Schwung für unser Projekt.“ Bereits 2019 startete die Fachrichtung Musiktherapie an der SRH Hochschule Heidelberg mit dem Thema Digitalisierung mit einem Symposium anlässlich zum 40-jährigen Jubiläum des Studiengangs. „Die digitale Komponente in der Therapie wird immer wichtiger, das sehen wir nicht erst seit der Pandemie mit der Online-Therapie“, berichtet Josephine Geipel. „Musiktherapeutinnen und Musiktherapeuten benötigen da ganz neue Kompetenzen.“ Mit ihrem Projekt will sie Abhilfe schaffen: „Die Studierenden müssen nicht nur die Anwendung von Musik- und Gesundheitstechnologien vermittelt bekommen, sondern auch einschätzen lernen, wann Technologien dem therapeutischen Prozess dienlich sein können und wann sie kontraindiziert sind.“

Das Projekt in Kurzfassung

So setzt ihr Projekt voraus, dass die digitale Transformation die Zukunft der Musiktherapie verändern wird. Um auch zukünftig wirksam und reflektiert im Sinne einer optimalen, zeitgemäßen Versorgung professionell agieren zu können, werden von Musiktherapeutinnen und -therapeuten verstärkt digitale Kompetenzen gefordert. Um diesen Erwerb digitaler Kompetenzen im Studium zu ermöglichen, hat dieses Projekt die Entwicklung eines Moduls zum Einsatz digitaler Technologien im Studiengang Musiktherapie (B.A.) an der SRH Hochschule Heidelberg zum Ziel.

Die Inhalte des Moduls werden gemeinsam mit internationalen Expertinnen und Experten gestaltet und die digitalen Fach- und Methodenkenntnisse nachhaltig in weiteren Modulen des Studiengangs verankert. Im Sinne des Scholarships of Teaching werden Ergebnisse des Projekts anderen therapiewissenschaftlichen Studiengängen zur Verfügung gestellt. Das Projekt wird damit einen wertvollen Beitrag zur innovativen Weiterentwicklung der Lehre in der Musiktherapie leisten.

Zur Pressemitteilung des Stifterverbandes