Emotionale Verabschiedung von Jörg Winterberg beim Neujahrsempfang der SRH Hochschule Heidelberg.

Da geht er hin, der „King of CORE“, wie ihn die Fakultät für Information, Medien und Design liebevoll nennt. Nach acht Jahren Amtszeit hat Prof. Dr. Dr. h.c. Jörg Winterberg das Rektorat der SRH Hochschule Heidelberg Ende 2016 abgegeben, um fortan als Geschäftsführer der SRH Higher Education GmbH das gesamte Hochschulengagement der SRH zu leiten. Am 24. Januar 2017 wurde Winterberg beim Neujahrsempfang der Hochschule offiziell verabschiedet.

„Jörg Winterberg hat die Hochschule zu dem gemacht, was sie ist“, sagte Prof. Dr. Carolin Sutter, Prorektorin und bis April 2017 kommissarische Leiterin der SRH Hochschule Heidelberg. Auch Prof. Dr. Christof Hettich, Vorstandsvorsitzender der SRH,  zog Bilanz: „Jörg Winterberg hat es geschafft, seine Vision gemeinsam mit seinem Team umzusetzen“, sagte er. „Die SRH Hochschule Heidelberg steht heute für exzellente Lehre und eine optimale Vorbereitung auf das Berufsleben. Hier wird mit Leidenschaft gelehrt und gelernt.“Als Winterberg 2008 als Rektor an die SRH Hochschule Heidelberg kam, trat er an, um das Lernen und Lehren zu revolutionieren. Er war es, der das Studienmodell CORE einführte und es als klaren Wettbewerbsvorteil positionierte. Doch nicht nur CORE, sondern auch viele andere Veränderungen markieren Winterbergs Amtszeit. Die Anzahl der Studierenden stieg von 1.600 im Jahr 2008 auf aktuell 3.100, aus 28 Studiengängen wurden 40. Die Fakultäten befinden sich inzwischen auf einem Campus, neue Fakultäten wurden gegründet und umgestaltet, Ambulanzen und Institute implementiert. Auch die Internationalisierung der Hochschule hat Winterberg vorangetrieben.

Neben all diesen Prozessen hatte er immer auch eine offene Tür für seine Mitarbeitenden. „Das hat viel Arbeitszeit gekostet, aber sie hat sich ausgezahlt“, sagte Prorektor Prof. Dr. Gustav Rückemann. Winterberg habe die Hochschulkultur entscheidend geprägt. „Ihm ist es gelungen, die Mitarbeiter mitzunehmen und Innovation in den Geist der Hochschule einzubringen“, so Rückemann weiter.

Winterberg blickte etwas wehmütig auf seine Zeit an der SRH Hochschule Heidelberg zurück. „Es war mein Traumjob“, blickt Jörg Winterberg ein wenig wehmütig auf seine Zeit an der SRH Hochschule Heidelberg zurück. „Mit jungen Menschen zusammenarbeiten, ihnen helfen, sich weiter zu entwickeln – es gibt nichts Schöneres!“ Die Erfolge seien jedoch nicht allein sein Verdienst: „Wir haben das als Team geschafft und ich danke für Ihr und euer Vertrauen.“ Jetzt wartet eine neue Herausforderung auf ihn: Er will die SRH Hochschulen als Alternative im Bildungsmarkt positionieren, die sich aktiv um den Lernprozess kümmern. Bei Prof. Dr. Katja Rade, die die SRH Hochschule Heidelberg ab dem 1. April 2017 leiten wird, sieht er sein Team in besten Händen.

Durchaus emotional ging es auch zu, als sich die Fakultäten und Bereiche persönlich von Herrn Winterberg verabschiedeten: Jedes Team hatte sich ein originelles Geschenk überlegt, das die individuellen Fachkompetenzen in den Vordergrund stellte. So überreichte etwa die Fakultät für Angewandte Psychologie einen Gutschein für ein professionelles Bewerbertraining, die BWLer steuerten die finanzielle und strategische Beratung bei, während die Sozial- und Rechtswissenschaften eine Gesprächsstunde und Supervision anbot.

Die School of Engineering and Architecture hatte sich ein nicht ganz uneigennütziges Geschenk ausgedacht: Sie überreichte ihm ein Architekturmodell für ihr neues Fakultätsgebäude mit Platz für die Higher Education auf der obersten Etage. Die Akademie für Hochschullehre erstellte für Winterberg ein Kompetenzprofil und ernannte ihn zum Ehrenmitglied. Und auch für Winterbergs Psyche war etwas dabei: Die Heidelberger Akademie für Kinder- und Jugendpsychotherapie bot ihm eine ausgiebige Psychotherapie mit Emotionsregulationstraining sowie eine Gruppentherapie mit allen SRH Hochschulen an.

Gutscheine für Personalentwicklung (IWP), eine Geschenkebox vom Gründer-Institut, Kaffee von der Personalabteilung und Teeblumen vom Forschungsinstitut, eine Umarmung vom International Office und eine Bergsteigerausrüstung vom Zentralen Marketing komplettierten die Fülle an Geschenken. Die Fakultät für Information, Medien und Design krönte ihn schließlich zum „King of CORE“ und bestückte ihn mit Autogrammkarten. Wer möchte, kann sich sein persönliches Autogramm in der BS1, 1. Stock abholen…