Corona ist inzwischen zum Alltag geworden. Man muss sich seine kleinen Freudenkicks wie eine schöne Tasse Kaffee bewusst suchen und sollte auch mal die positiven Aspekte sehen, schreibt MuK-Studentin Manuela Martin in ihrer heutigen Kolumne.

Da wir uns nun alle seit mehr als sechs Wochen in Isolation befinden, denke ich, dass bei einigen manche Dinge im Corona-Alltag ähnlich sind.

Ich denke so gut wie jeder hat schon aufgeräumt und/oder ausgemistet oder etwas gebacken, wie zum Beispiel Bananenbrot, welches man ja wirklich fast in jeder Instagram-Story zu sehen bekommt.

Allerdings habe ich auch schon mitbekommen, dass diese Situation so gut wie alle zum Nachdenken bringt. Es ist doch erstaunlich, was wir alles als selbstverständlich gesehen haben, findet ihr nicht auch? Angefangen damit, seine Familie regelmäßig zu sehen oder auch sich mit Freunden auf einen Kaffee oder einen Cocktail zu treffen. Spontan einen Tagesausflug oder einen Wochenendtrip machen. Shoppen gehen. Auf ein Konzert gehen… und und und. Inzwischen wirkt das alles wie eine entfernte Version von Luxus.

Jedoch scheinen die meisten nur das zu sehen, was sie jetzt eben nicht mehr selbstverständlich machen können. Doch was ist mit den positiveren Dingen? Zum Beispiel, dass man froh sein kann, wenn man nur in Quarantäne ist und nicht krank. Noch besser ist es, wenn dies auch für Familie und Freunde gilt. Die Tatsache, dass wir Dank moderner Technik zumindest teilweise online weiterstudieren oder arbeiten können, ist auch nicht zu vergessen. Ebenso wie der Fakt, dass man über jegliche soziale Netzwerke Kontakt mit Familie und Freunden halten kann. Wie heißt es doch so schön: Only one call away!

Das die Situation ungewöhnlich und nicht leicht ist, möchte ich auf keinen Fall unterschlagen! Ich möchte nur darauf hinweisen, dass es auch positivere Aspekte gibt.

Und damit hoffe ich, dass es euch und den Menschen in eurem Umfeld gut geht, bleibt gesund!