Die Gedanken schweifen immer wieder ab, auf dem Papier landen nur Fragezeichen, das Hirn scheint wie blockiert: Fast jeder sieht sich mal einer Schreibblockade ausgesetzt. Wir-Online-Redakteurin Manuela Martin kennt dieses Problem auch.

Eine Schreibblockade. Das kennen bestimmt die meisten von euch. Sei es eine Hausarbeit, die geschrieben werden muss, ein Essay oder auch ein Referat. Manchmal klappt es mit dem Schreiben eben nicht sofort so, wie man es gerne hätte. Manchmal weiß man nicht wie man den Anfang formulieren soll, die Mitte oder den Schluss. Zu anderen Zeiten fällt es einem aber auch mit dem Inhalt schwer. Weil einem partout nichts einfallen will, worüber man schreiben könnte. Mit näher rückendem Abgabetermin wird es umso stressiger. Für manche ist es hilfreich zwischendrin mal kurz zehn Minuten den Kopf frei zu bekommen, beispielsweise während eines kurzen Spaziergangs. Anderen hilft es ein Brainstorming mit Ideen zu machen. Auch putzen oder aufräumen kann einem auf einmal fast schon spannend erscheinen, wenn es einen nur von dem frustrierenden Schreiben abhält. Vielleicht hilft es auch ein paar Seiten zu lesen. Also natürlich nicht das, was man bisher geschrieben hat, sondern beispielsweise ein Buch. Vielleicht steht da ja gerade zufällig etwas drin, was einem als Erleuchtung dienen kann. Was jedoch letztendlich wirklich hilft, das ist bei jedem Menschen unterschiedlich. Somit besteht die Schwierigkeit, herauszufinden, was hilfreich ist. Hat man das allerdings herausgefunden, so steht dem Schreiben nichts mehr im Wege.

Wenn man dann einen Schreibfluss hat, und sich die Seiten fast wie von selbst füllen, wundert man sich, warum es auf einmal so leicht geht. Dann kann man sich fast gar nicht mehr vorstellen, noch kurz zuvor eine Schreibblockade gehabt zu haben.

Unterm Strich ist es ja auch nicht wichtig, wann man wie viel geschrieben hat, so lange man pünktlich zur Abgabe fertig und zufrieden mit dem geschriebenen ist.