Wissenschaftsministerin Theresia Bauer war am 23. Mai zu Gast an der SRH Hochschule Heidelberg, um sich ein Bild vom Reallabor STADT-RAUM-BILDUNG zu machen. Sie war beeindruckt.

„Wir wollen nicht nur Akten und Vorgänge wälzen, sondern auch schauen, was wächst denn da!“, erklärte Theresia Bauer ihren Besuch an der School of Engineering and Architecture. Sie bewunderte die hochspannende und anspruchsvolle Herangehensweise mit dem Projekt: „Es ist grandios und gedacht und brisant!“, sagte die Ministerin.

Dr. Thorsten Erl von der Universität Stuttgart (links) zeigte, inwiefern das Reallabor STADT-RAUM-BILDUNG sozial nachhaltig ist. In der Mitte ist Prof. Dr. Christof Hettich (Vorstandsvorsitzender SRH Holding), rechts Theresia Bauer zu sehen.

Prof. Dr. Christof Hettich, Vorstandsvorsitzender der SRH Holding, und Hochschul-Rektorin Prof. Dr. Katja Rade begrüßten den hohen Besuch.

Prof. Dr. Marc Kirschbaum, Leiter des Projekts an der SRH Hochschule Heidelberg, betonte angesichts des Sanierungsstaus an den Schulen, der in Baden-Württemberg vier Milliarden Euro betrage: „Wir müssen uns der Frage stellen: Wie begreifen wir Pädagogik heute? Wie können wir sie räumlich beeinflussen? In den beteiligten Disziplinen existiert traditionell noch viel zu wenig Wissen über das Zusammenspiel von Pädagogik und Raum – dies holen wir im Reallabor auf.“

Kirschbaum präsentierte mit seinem Kollegen Prof. Andreas Bartels im Anschluss an die Projektvorstellung durch Charlotte Eller und Martina Hilligardt sowie Dr. Thorsten Erl die Labore I, II und III. Hier werden drei Themen fokussiert behandelt: Die Lernräume (Klassenzimmer/Lernlandschaften und die darin stattfindende Pädagogik), die Bildungslandschaft (Vernetzung der Schule mit der Nachbarschaft und Bildungspartnerschaften) und der Planungsprozess einer Schule unter Beteiligung der verschiedenen Akteursgruppen.

Im abschließenden persönlichen Gespräch mit der Ministerin konnten die Projektbeteiligten die gesellschaftliche Relevanz des Reallabors STADT-RAUM-BILDUNG vertiefen und einen Blick in die Zukunft richten.  „Wir freuen uns sehr, dass Frau Ministerin Bauer sich an unserer Hochschule über das Forschungsthema so interessiert informiert hat und wir hier weiterhin im Dialog sind“, so Kirschbaum.

 

Hier geht es zum Bericht der Rhein-Neckar-Zeitung über den Ministerinnenbesuch.