Jeder, der sich für Wissenschaft und Forschung interessiert, hat die drei dunkelblauen Buchstaben der Deutschen Forschungsgemeinschaft schon einmal gesehen. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft, auch kurz DFG genannt, ist eine der größten Organisationen der öffentlichen Forschungsförderung in Deutschland. Allein im Jahr 2018 hat die DFG 3,4 Milliarden Euro für Forschungsaktivitäten ganz unterschiedlicher Art bewilligt.

Obwohl traditionell Universitäten im Fokus der DFG-Förderung stehen, steigt die Zahl der Anträge von Fachhochschulen von Jahr zu Jahr. Der sogenannte Förderatlas der DFG bietet einen Überblick zur öffentlich geförderten Forschung in Deutschland, auch im internationalen Vergleich.

Auch an unserer Hochschule werden Projekte von der DFG gefördert. Zum Beispiel das Projekt „Modelle der Zeitwahrnehmung und ihrer dopaminergen Modulation“ von Professor Dr. Joachim Hass (Fakultät für Angewandte Psychologie). Geht es nach Prorektor Prof. Dr. Carsten Diener, soll die Zahl der DFG-geförderten Projekte an unserer Hochschule zukünftig steigen. Als Beauftragter für Angelegenheiten der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) an der SRH Hochschule Heidelberg wird er dieses Ziel vorantreiben.

Auf der Webseite der DFG  findet man unter der Rubrik „Förderung auf einen Blick“ umfassende Informationen zu den DFG-Förderprogrammen. „Die Vielfalt des Förderangebots ist am Anfang oft verwirrend. Wir unterstützen bei der Auswahl des geeigneten Programms und bei der Erstellung des Antrags “, erklärt Dr. Eike-Marie Nolte, Leiterin des Instituts für Angewandte Forschung. Bei Interesse an einer Antragstellung bei der DFG oder Fragen zur Förderung durch die DFG also einfach das Team des Instituts für Angewandte Forschung (IAF) fragen.