Animus alias Mousa Amouel war am 29. Mai bei den Studierenden der Sozialen Arbeit zu Gast – und entfesselte eine tolle Diskussion. Mit dabei: Tarik Moufid, Sozialarbeiter aus Frankfurt und Bertan Taşar.

Katrin Feldermann, Vertretungsprofessorin im Bachelor-Studiengang Soziale Arbeit, hatte den Rap-Star und den Sozialarbeiter eingeladen. Rassismus ist in der dritten Woche des Diversity-Seminars Schwerpunktthema, und so brachte die Dozentin die Praxis in die Theorie. „Soziale Arbeit ist Menschlichkeit. Und das ist unser Job!“, gab sie zu verstehen. Nach einem Filmbeitrag von Tarik Moufid entfachte sich eine spannende Diskussion zwischen dem Sozialarbeiter, den Studierenden, Dozenten und dem in Heidelberg aufgewachsenen Rapper. „Die Blicke machen schon etwas mit einem“, sagte Tarik Moufid, der marrokanischer Abstammung ist. „Eure Aufgabe als Sozialarbeiter ist es, es anders zu machen als vorher“, erklärte Animus, der in seiner Schule vor nicht mal 20 Jahren noch erlebt hat, wie Kinder mit migrantischem Hintergrund auch von Lehrern diskriminiert wurden.

 

Wie bringt man Menschen zusammen? Alte und junge, verschiedene Religionen, verschiedene Nationen. Darüber müssen sich Sozialarbeiter intensiv Gedanken machen. Und das tun sie, wie sie im Rassismus-Seminar bewiesen. Sie steuerten viele gute Ideen bei, wie der Jugendclub Kleines Zentrum in Frankfurt die Generationen zusammenbringen kann, um für ein besseres Miteinander zu sorgen.

 

 

Sie laden herzlich zur Fachtagung am 21. und 22. Juni in Frankfurt ein (v.l.): Animus alias Mousa Moufid, Prof. Dr. Frederic Vobbe, die Studentin Sophia Eidenmüller, Katrin Feldermann, Tarik Moufid und Bertan Taşar.

Mit diesem Seminar wies Katrin Feldermann auch auf die Fachtagung „439 – Von der Straße für die Straße“ hin, die am 21. und 22. Juni in Frankfurt stattfindet. Mehr Infos gibt zur Tagung es hier.