Mit leerem Magen studiert sich´s schlecht. Das weiß auch unsere Wir-Online-Redakteurin und MuK-Studentin Lara Schneider-Fresenius. Sie hat Tipps nicht nur für den vollen Magen, sondern auch für den Geldbeutel und die Gesundheit.

Studierende müssen beim Einkaufen schon mal ein bisschen genauer darauf achten, was in den Einkaufskorb wandert, denn oft sitzt das Geld nicht ganz so locker. Das bedeutet jedoch nicht, dass man sich nur von Dosen-Ravioli, Nudeln mit Pesto und Toast ernähren muss. Denn selber kochen ist oft die viel gesündere und günstigere Alternative.  Eine gesunde und ausgewogene Ernährung ist gerade in der dunklen und kalten Jahreszeit besonders wichtig, um fit und gesund durch den Herbst und Winter zu kommen. Bei einem Jahreszeitenwechsel muss sich der Körper nämlich erstmal neu orientieren. Die hierfür benötigte Energie fehlt dann, um die körpereigenen Abwehrkräfte zu aktivieren.

Um das Immunsystem zu stärken, sollte man vor allem auf seinen Vitaminhaushalt achten. Deinen Bedarf an Vitaminen kann man mit viel Obst und Gemüse decken. Regional und saisonal bekommst du dieses oft am günstigsten. Auch der Besuch auf einem Wochenmarkt in deiner Nähe lohnt sich, denn dort ist heimisches Gemüse und Obst meistens viel günstiger als im Supermarkt.

Auf welche Nährstoffe sollte man besonders achten?

Im Herbst und Winter fehlt dem Körper durch das schwächere Sonnenlicht häufig Vitamin D. Auch Zink und Vitamin C stärken unsere Abwehrkräfte. Pflanzliche Eiweiße und Omega-3-Fettsäuren helfen gegen Müdigkeit in der dunklen Jahreszeit. Wer bei Kälte schnell zur Frostbeule wird, sollte unbedingt seine Durchblutung stärken. Hierbei helfen Gewürze wie Chili, Zimt oder Ingwer. Wichtig ist, dass man sich vor allem vielfältig ernährt, um möglichst viele dieser Nährstoffe aufzunehmen.

Gesunde Rezepte für den kleinen Geldbeutel

Für ein kostengünstiges und ausgewogenes Frühstück eignet sich besonders ein warmes Porridge mit Birne und Zimt. Die hierfür benötigten Haferflocken sind besonders erschwinglich. Den Haferbrei kann man zum Aufwärmen gleich morgens mit Milch aufkochen oder als sogenanntes „Overnight Oats“ im Kühlschrank über Nacht einweichen lassen. Das Ganze lässt sich auch prima in der Mittagspause oder zwischen den Vorlesungen verdrücken. Um das Rezept zu vervollständigen, kann man dem Porridge auch Nüsse oder einen geriebenen Apfel hinzufügen.

Für den Nachmittag oder Abend bieten sich vor allem Gerichte mit Kürbis an. Denn dieser ist nicht nur voll von guten Inhaltsstoffen, sondern schont auch den studentischen Geldbeutel. Er eignet sich nicht nur für eine gruselige Halloweendekoration, sondern zaubert auch viele leckere Gerichte. Ob im Ofen oder als Suppe, der Kürbis ist reich an Vitamine, Mineralien und Ballaststoffen. Unter anderem enthält er Betacarotin für das Immunsystem, Magnesium für die Nerven und Muskeln, Kalium fürs Herz und Eisen für den Energiestoffwechsel. Gerade Kürbissuppen sorgen bei kaltem und ungemütlichem Wetter für eine innere Wärme und eignen sich für eine schnelle Studentenküche sowie zum Portionieren und Einfrieren.

Unsere Tipps

Welche Lebensmittel aktuell noch auf unseren Feldern wachsen, findest du in vielen Saisonkalendern. (https://www.geo.de/natur/nachhaltigkeit/21420-thma-geo-saisonkalender)

So bist du immer auf dem Laufenden und kannst lange Transportwege deiner gekauften Lebensmittel vermeiden. Damit du dir nicht viele teure Kochbücher zulegen musst, solltest du unbedingt in die Welt der vielen kreativen und ausgefallenen Rezepte zahlreicher Food-Blogger eintauchen. Hier findest du kostenlos tolle Infos und Tipps rund um das Thema Ernährung. Eine besonders originelle und regionale Küche findest du bei Susann und Yannic vom Blog Krautkopf. Die beiden legen großen Wert auf eine saisonale Ernährung und „die einfachen Dinge im Leben“.  (https://kraut-kopf.de/category/herbst/)

Du siehst: Gutes kann auch günstig sein! Jetzt gibt es keine Ausreden mehr, warum du dir und deinem Körper nichts Gutes tun kannst.