Start mit einem Puls von 130, beste Versorgung, never again (!?): Anastasia Zhukovets, Mitarbeiterin im Institut für Angewandte Forschung, berichtet über ihre Marathon-Teilnahme in Mannheim.

Eine der ersten Emails an meinem ersten Arbeitstag an der SRH Hochschule war die Meldung, dass die Anmeldung zum SRH Dämmer Marathon verlängert wurde. Ich habe mir zwar nach meinem ersten 10 km Lauf beim NCT Lauf im letzten Jahr geschworen nie wieder so was zu machen, aber das Angebot war so verlockend…

Und so stand in einem SRH-Shirt um 17 Uhr am 11. Mai in Mannheim am Start. Vor lauter Aufregung und Tanzen, um sich irgendwie warm zu halten, startete ich schon mit einem Puls von 130 Schlägen, was ja nichts Gutes verhieß. Danach ging´s 10 km lang auf Mannheimer Straßen, teilweise gegen starken Wind und mit viel Staub in den Augen. Die einzige Hoffnung war, dass es an diesem regnerischen Tag diese eine Stunde ohne Regen geben wird. Und ich hatte Glück, was man von dem Start der eigentlichen Helden – der Marathon-Läufer – nicht behaupten konnte. Aus dem Dämmer Marathon wurde für sie dann ein Regen Marathon.

Am Ziel gab es erstmal eine Medaille. Ich hatte das Gefühl das Motto dieser Veranstaltung war wie der Spruch aus dem Navi: „Sie haben Ihr Ziel erreicht“. Mit meiner Medaille um den Hals marschierte ich stolz zwischen all den Menschen und versuchte meinen Flüssigkeits- und Energieverluste auszugleichen.

Erst nach dem Lauf, als sich die Aufregung gelegt hat, konnte ich den eigentlichen Aufwand für die Organisation der SRH-Mitarbeiter-Area einschätzen. Bis ins kleinste Detail wurden die Läufer versorgt, im Umschlag mit der Startnummer waren sogar Stecknadeln drin. Wir haben nicht nur ausgiebig zu Essen und Getränke bekommen, sondern auch eine Massage und eine Dusche in einem Hotelzimmer nebenan. Also alles vom Feinsten!

Das war für mich definitiv einer von den Tagen, die noch lange in Erinnerung bleiben. Natürlich habe ich mir auch dieses Mal geschworen: „Never again“, aber ich glaube ich werde genauso im nächsten Jahr am Start stehen. Und wer weiß, vielleicht werden es bis dahin 21 km…