Die brasilianische Menschenrechtsaktivistin Isabele Freitas ist am 21. September um 18:15 Uhr zu Gast an der SRH Hochschule Heidelberg.

Die Arbeit engagierter Frauen, insbesondere schwarzer Frauen in Brasilien ist so gefährlich wie nie. Isabele Freitas, Menschenrechtsaktivistin aus Brasilien, berichtet über die Situation, die Risiken und Chancen ihrer Arbeit. Interessierte sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.

Korruptionsskandale schütteln immer wieder das fünftgrößte Land der Welt, die Diskriminierung von ethnischen Minderheiten ist an der Tagesordnung, die steigende Gewalt gegen Frauen oft tödlich. Nun steht Brasilien vor der nächsten Präsidentenwahl, die Brasilien verändern kann und soll. Kurz vor dem Wahltermin am 7. Oktober ist die Menschenrechtsaktivistin Isabele Freitas am 21. September zu Gast an der SRH Hochschule Heidelberg und berichtet von ihrer schwierigen Arbeit.

„Politik und Soziale Arbeit befinden sich in Brasilien in einem großen Spannungsfeld“, stellt Katrin Feldermann, Dozentin für Soziale Arbeit an unserer Hochschule, fest. „Dieses Spannungsfeld können wir gemeinsam mit Isabele Freitas live unter die Lupe nehmen.“ Isabele Freitas berichtet über ihre Arbeit mit inhaftierten und anderen politisch engagierten Frauen. Als eine Bekannte der bedeutenden Politikerin Marielle Franco, die im März dieses Jahres erschossen wurde, weiß sie, wie gefährlich diese Arbeit auch für sie selbst ist. Und dennoch kämpft sie hartnäckig für die Bedürfnisse und Rechte der marginalisierten Menschen in Brasilien.