Prof. Dr. Markus Breuer, Prodekan der Fakultät für Wirtschaft, reiste im März gemeinsam nach Russland, um dort mit Kollegen der Staatlichen Udmurtischen Universität Ischewsk Themen wie die Instrumentalisierung sportlicher Erfolge oder die Ökonomie des Dopings zu disuktieren.

Spitzensport und Politik gehen seit jeher eine symbiotische Verbindung ein. Die Aktualität des Themas zeigt sich momentan zum Beispiel an der Diskussion um einen möglichen Boykott der FIFA WM im Sommer dieses Jahres.

Vom 19.03. bis zum 23.03. reisten Prof. Frank Daumann (Uni Jena) und Prof. Markus Breuer (SRH Hochschule Heidelberg) gemeinsam nach Russland um dieses wie auch andere Themen aus verschiedenen Perspektiven zu diskutieren. Gemeinsam mit Dr. Andrey Litvin und seinen Kollegen der Staatlichen Udmurtischen Universität in Ischewsk wurde ein dreitägiger Workshop konzipiert, der bspw. die Instrumentalisierung sportlicher Erfolge und die Ökonomie des Dopings behandelte. Finanziell wurde das Projekt durch den Deutschen Akademischen Austauschdienst gefördert.

Prof. Breuer zeigte sich neben der russischen Gastfreundschaft vor allem von der Diskussionsfreude und Offenheit der Teilnehmer – Studenten und Kollegen – beeindruckt: „Gerade in politisch schwierigen Zeiten darf der Dialog zwischen den Bürgern nicht aufhören. Projekte wie dieser Workshop ermöglichen nicht nur den wissenschaftlichen Austausch, sondern ebenfalls den auf der persönlichen Ebene.“

Eine Auswahl der Referate wird in den kommenden Wochen gesammelt und anschließend in Form eines Tagungsbandes veröffentlicht werden.