Für rund 900 Erstsemester begann am 1. Oktober ein neues Kapitel an der SRH Hochschule Heidelberg. Aufgrund der aktuellen Quarantäne-Bedingungen konnte der Luxemburger Student Vincent Koks zunächst nur digital in sein erstes Semester der Sozialen Arbeit an der Fakultät für Sozial- und Rechtswissenschaften (SuR) starten.

Fiebrig warteten die Erstsemesterstudierenden auf den Start in das neue Wintersemester. Dank der perfekten Organisation seitens der Hochschule dachte man auch an die Studierenden, die leider nicht an der Präsenzveranstaltung teilnehmen konnten.

Mein Name ist Vincent Koks, ich bin Erstemesterstudent der Sozialen Arbeit und komme aus dem Nachbarland Luxemburg. Viele fragten sich, inklusive mir, wie die Startklartage angesichts der aktuellen Situation ablaufen werden.

So konnten die Erstis die Startklar-Tage entweder in Präsenz oder online besuchen. Ich konnte leider an der Präsenzveranstaltung nicht teilnehmen und bekam dennoch einen breiten Einblick in das gesamte Konzept der SRH Hochschule Heidelberg und zahlreiche nützliche Informationen zum Studentenleben. So wurde ich optimal in ein neues Kapitel meines Lebens eingeführt.

Auch online hatten wir die Möglichkeit, uns mit anderen Studenten auszutauschen, gemeinsame Aufgaben zu lösen und uns gegenseitig kennenzulernen. So wurde mir auch die Frage gestellt, wieso ich mich entschieden habe Soziale Arbeit zu studieren: Ich bin staatlich anerkannter Erzieher und möchte mir einen tieferen Einblick in die soziale Arbeit verschaffen, um später in diesem Bereich zu arbeiten.

Mir persönlich gefällt bisher die komplexe Unterstützung seitens der Hochschule, die Solidarität nach der kurzen Zeit zwischen den Studierenden und das CORE-Prinzip.

Unsere Ansprechpartnerinnen der Sozialen Arbeit Michaela Kuhn und Prof. Dr. Maren Bösel haben uns in das Studium der Sozialen Arbeit eingeführt. So haben wir gemeinsam zu jedem Buchstaben einen Begriff der sozialen Arbeit genannt und wurden mit Fruchtgummis belohnt.

Natürlich sind wir alle in der momentanen Situation leider stark eingeschränkt. Soziale Kontakte, Präsenzveranstaltungen, Erstiparty – auf solche Dinge müssen wir im Moment leider fast ganz verzichten.

Trotz der Angst in Isolation der Online-Veranstaltung zu sitzen wurde bestmöglich dafür gesorgt, uns willkommen zu heißen und eine Abwechslung zwischen Präsenz- und Online-Veranstaltung zu bieten.

Ich lasse mich nicht entmutigen und freue mich jetzt schon, gemeinsam mit meinen Kommilitonen eine unvergessliche Zeit zu verbringen, an die ich mich lange danach noch erinnern werde.