Julian Mattern hat an der SRH Hochschule Heidelberg Physiotherapie studiert und steckt nun mitten in der Karriere: Vom KSC über die Eishockey Nationalmannschaft von Österreich bis hin zum eigenen Mama Kind Zentrum verwirklicht er seine Träume als selbständiger Physiotherapeut.Was machen Sie heute?

Zurzeit ist mein Arbeitsfeld sehr abwechslungsreich und vielfältig. Nach meiner Zeit beim KSC II und im Gesundheitszentrum Trimedic bin Anfang 2016 in die Privatpraxis One to One gewechselt. Heute noch arbeite mehrere Stunden in der Woche dort. Seit 2017 habe ich in der Karlsruher Innenstadt angefangen diverse Fitnesskurse anzubieten, darunter Jumping Fitness und Outdoor Training. Seit 2018 ist ein Mama Baby Fitness Konzept dazugekommen und meine Selbstständigkeit wächst von Jahr zu Jahr sehr gut. Nun baue ich kooperierend mit einer Hebamme ein Mama Kind Zentrum in Karlsruhe auf. Aktuell steh ich kurz davor, eigene Räumlichkeiten dafür in der Innenstadt anzumieten und bin mitten in den letzten Vertagsgesprächen. Bisher habe ich die Kursräumlichkeiten untervermietet, aber die Kurse wachsen, und ich habe ein tolles Team aus sechs Mitarbeitern, die mich bei den Kursen unterstützen. Desweiteren habe ich ebenso seit zwei Jahren regelmäßig Aufträge in großen bekannten Betrieben als Gesundheits- und Ergonomieberater und betreue seit diesem Jahr die U20 Eishockey Nationalmannschaft von Österreich (Bild: ÖEHV).

Was gefällt Ihnen an Ihrer Selbständigkeit?

Ganz klar die Abwechslung! In unserem Beruf hat man viele Möglichkeiten, und die Tür steht in vielen Bereichen außerhalb der typisch therapeutischen Schiene weit offen wie in Fitness, im betrieblichem Gesundheitsmanagement oder bei der Betreuung von Profisportlern. Einem Physiotherapeuten sind keine Grenzen gesetzt. Man kann seine Ziele und Träume erreichen, wenn man die Chancen erkennt. Mein Traum sind mehrere Studios und Praxen in meinen Lieblingsstädten.

Was haben Sie aus Ihrem Studium an der SRH Hochschule Heidelberg für Ihren jetzigen Job mitgenommen?

Ich habe bei physiotherapeutischen Fortbildungen nach meinem Studium gemerkt, dass unser Lehrinhalt sehr umfangreich war und war sehr überrascht, dass wir viele Themen, die in den Fortbildungen vorkamen, schon im Studium lernten. Daher war bestimmt auch die Behandlungsqualität schon höher als vorausgesetzt. Auch die unterschiedlichen Gastdozenten aus verschiedenen Richtungen wie Sportwissenschaften oder Medizin waren sehr prägend und haben mir aufgezeigt, dass wir als Physiotherapeuten in unserer Tätigkeit nicht begrenzt sind.