Ein Blick in das Studium des International Business sowie in die Berufsaussichten: Wir-Online-Redakteur Philipp Osewold sprach mit SRH-Alumnus Ruben Schäfer, der nun bei der KPMG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft in Mannheim arbeitet.

Wie manche vielleicht bereits wissen, ist der Studiengang komplett auf English und darauf ausgerichtet, die Studierenden optimal auf eine Arbeitsstelle deutschlandweit ebenso wie auf internationaler Ebene vorzubereiten. Ruben Schäfer kann das bezeugen.

Wir-Online: Hi Ruben! Erstmal, danke dir, dass du dir Zeit für uns genommen hast. Ganz interessant für uns ist natürlich die Frage, warum du dir gerade International Business als Studiengang ausgewählt hast und wie du überhaupt zur SRH gekommen bist?

Ruben: Auf die Idee an der SRH zu studieren, kam ich nach dem Gespräch mit einer Freundin, die bereits an der Hochschule ihren Bachelor gemacht hatte. Was sie mir über das Arbeitsklima erzählte, den Kontakt zwischen Dozenten und Studierenden sowie die praxisorientierte Inhalte, hat sofort mein Interesse geweckt.

Wir-Online: Was genau hat dir an dem Studium gefallen und was würdest du kritisieren?

Ruben: Das CORE-Prinzip war für mich das ausschlaggebende Argument, an der SRH und nicht an einer staatlichen Hochschule oder Universität zu studieren. Der Fokus, in einem überschaubaren Zeitraum ein Themengebiet zu bearbeiten und möglichst tiefgreifend zu verstehen, ist meiner Ansicht nach der USP der SRH.

Wir-Online: Würdest du sagen, dass du in deinem Studium genügend auf das Berufsleben vorbereitet wurdest?

Ruben: Mit Sicherheit. Nicht nur durch die Inhalte, sondern auch die Art der Prüfung (mündliche Prüfung, Präsentation, anschließende Befragung) war ich rückblickend bestens für den Berufseinstieg gewappnet.

Wir-Online: Inwiefern war denn dein Studium vorteilhaft für deine aktuelle Stelle?

Ruben: Durch Veranstaltungen der SRH (SRH Connect, Case Studies etc.) war es mir während meines Studiums möglich, Kontakt zu meinem jetzigen Arbeitgeber herzustellen und mich mit einigen Mitarbeitern auszutauschen. Diese Kontakte sowie die im Studium erlangten Fähigkeiten hatten erheblichen Einfluss auf mein Bewerbungsgespräch und führten letzten Endes zu einem Praktikum und einer Festanstellung.

Wir-Online: Bist du eigentlich mit deinem derzeitigen Job zufrieden?

Ruben: Überaus zufrieden. Ich habe mein Pflichtpraktikum in derselben Firma absolviert, in welcher ich fest übernommen wurde.

Wir-Online: Worin genau besteht dein Job und wie sieht dein Arbeitstag aus?

Ruben: Ich arbeite im Digital Compliance. Wir prüfen die Einhaltung der gesetzlichen, unternehmensinternen und vertraglichen Regelungen im Bereich der IT-Landschaft. Prüfungen, an denen ich beteiligt bin sind SOC1 und SOC2, ISAE3402 und IFRS9 und IFRS15. Mein Arbeitstag ist in der Regel entweder beim Kunden vor Ort (in der Firma) [des Kunden, Anmerkung d. Red.] oder in der Niederlassung von KPMG, wo wir die bereitgestellten Unterlagen im Rahmen einer Prüfung überprüfen.

Wir-Online: Was würdest du denn ganz allgemein sagen, welche Berufsaussichten man mit International Business hat?

Ruben: Ich glaube, dass einem dieses Studium alle Türen öffnet.

Wir-Online: Ruben, wir danken dir für das Gespräch und die Beantwortung von ein paar Fragen für junge Leute, die sich für ein Studium des International Business an der SRH interessieren. Gibt es noch etwas, das du interessierten Studenten mit auf den Weg geben möchtest?

Ruben: Bereitet euch frühzeitig auf euren Auslandsaufenthalt vor. Unter Umständen lässt sich dieser dann sogar mit dem Praktikum verbinden, was eine außerordentliche Erfahrung mit sich bringt.