Studierende der Studiengänge Water Technology und Applied Computer Science bieten über ihre Plattform www.SpheriEarth.com spielerischen Zugang zu mehr Umweltschutz. Der Stifterverband würdigt ihr Projekt im Rahmen der MINTchallenge als eines von zehn Best Practice-Beispielen für erfolgreiche Wissenschaftskommunikation.

Junge Menschen spielerisch an Umweltthemen heranführen – das ist die Idee von SpheriEarth, einem Start-up am Gründer-Institut der SRH Hochschule Heidelberg. Zwei Studierende – Water Technology-Student John Iwueke und Informatik-Studentin Shraddha Pawar haben eine Spiele-App entwickelt. Ihr Ziel: die Welt ein bisschen besser zu machen. Auf ihrer Online-Plattform www.SpheriEarth.com bieten sie neben der Spieleentwicklung Blog-Posts und Videos an, die Wissen zur Umwelt und konkrete Tipps zum Umweltschutz vermitteln. Der Stifterverband zeichnete nun diese Idee im Rahmen der MINTchallenge aus.

Mit der MINTchallenge will der Club MINT – eine Initiative des Stifterverbandes –  neue Wege der Wissenschaftskommunikation aufdecken: Wie können Kompetenzen an Studierende vermittelt werden, um mit anschaulichen Formaten MINT-Wissen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) erfolgreich einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen und für MINT-Themen zu begeistern?

Aktuell launchen die Gründer ihr erstes Spiel Move&Müll in ausgewählten Ländern auf Android-Geräten. Ende April soll die App auch in Deutschland verfügbar sein. „Unser langfristiges Ziel ist es, viele weitere Spiele wie Move&Müll zu entwickeln, die sich mit verschiedenen Umweltthemen beschäftigen“, sagt SpheriEarth-Gründer John Iwueke. „Wir glauben, dass Spiele eine großartige Möglichkeit sind, die Menschen zu einer nachhaltigeren Lebensweise zu motivieren, und wir spüren die Veränderung bereits selbst.“ „Auszeichnungen wie diese ermutigen uns, sich noch mehr für nachhaltige Veränderungen in der Welt einzusetzen“, freut sich Shraddha Pawar über die Anerkennung des Stifterverbandes: „Durch die Aufnahme auf die Club MINT Webseite werden wir Teil eines wichtigen Netzwerkes, das sich gegenseitig unterstützt, auch bei der Finanzierung.“