Die diesjährige Stipendienfeier konnte zur Freude aller Teilnehmenden im kleinen Rahmen in Präsenz im Foyer der Hochschule stattfinden. WIR-Online-Redakteur und Architektur-Student Valentin Ruf, selbst Stipendiat der SRH, berichtet von diesem feierlichen Abend:

Hervorragende Studienleistungen, gute Noten, außergewöhnliches soziales Engagement oder erschwerte Lebensumstände – wer als Studentin oder Student der SRH Hochschule Heidelberg eine dieser Voraussetzungen erfüllt, kann sich um ein Stipendium bewerben. Konkret gibt es allerdings verschiedene Formen der Förderung: Das Deutschlandstipendium unterstützt beispielsweise mit Hilfe von privaten und öffentlichen Fördernden die Studierenden mit 300 Euro monatlich. Doch die SRH vergibt zudem jährlich auch 16 eigene SRH-Stipendien. Hierbei werden im Rahmen der Regelstudienzeit bis zum Abschluss des Studiums die Studiengebühren in voller Höhe erlassen. 2020 und 2021 vergab die SRH zudem vier Starthilfe- und Soforthilfe-Stipendien, die jene unterstützen, die besonders von der Pandemie betroffen sind. Wer letztendlich ein Stipendium erhält, entscheidet eine interne Stipendienkommission der Hochschule unter Berücksichtigung aller relevanten Aspekte.

In diesem Jahr durften sich insgesamt 39 Studierende der Hochschule über ein Stipendium freuen.  Neben den oben genannten Stipendien erhielten zwei Studierende der Universidad Paraguayo Alemana (UPA) ein STIBET Matching Funds, ein Stipendium an internationale Studierende mit Beteiligung von Drittmittelgebern. Einen internationalen Hintergrund bietet auch das BIDS-Motivationsstipendium, das ein BWL-Student aus Kolumbien entgegennahm. Dieses Stipendium des DAAD soll Schulabsolvent:innen aus deutschen Schulen im Ausland bei ihrem Studienbeginn in Deutschland unterstützen.

Kamilla Prutek, Leiterin des Admission Office und der Studienberatung und Hannes Werning, an der Hochschule für strategisches Partnermanagement zuständig, eröffneten die Veranstaltung und begrüßten neben den Fördernden und der Hochschulleitung selbstverständlich auch die Stars des Abends: insgesamt 39 Stipendiatinnen und Stipendiaten.

In seinem Grußwort sprach Rektor Prof. Dr. Carsten Diener seine Würdigung an die Studierenden aus, die im Verlauf des Abends ein Stipendium erhalten sollten.

In einer moderierten Gesprächsrunde kamen Fördernden und Geförderte auf der Bühne zu Wort. Dabei wurde deutlich, was Fördernde dazu bewegt, sich beispielsweise finanziell am Deutschlandstipendium zu beteiligen, sowie was es Studierenden bedeutet, durch ein Stipendium gefördert zu werden.

Anschließend folgte der Programm-Höhepunkt des Abends: Die verschiedenen Stipendien wurden einzeln an die Studierenden übergeben. Die Musiktherapie-Studentin und SRH-Stipendiatin Jihoon untermalte den Abend musikalisch und erfreute mit ihrer Gitarre und Stimme das Publikum.

Nach dem Sektanstoß ging man zum inoffiziellen Teil des Abends mit Flying Buffet und freundlichen Gesprächen über. Die Gründe für ein Stipendium sind unterschiedlicher, wie sie anders gar nicht sein könnten. Eines haben alle Stipendiaten jedoch gemeinsam: Sie sind sehr glücklich und dankbar für die Unterstützung.

Stipendiat Manuel (rechts) neben Prof. Dr. Carsten Diener.

 

 

„Das Stipendium ist für mich eine Art Wertschätzung meiner Tätigkeiten bisher. Es motiviert mich sehr und eröffnet neben finanzieller auch in ideeller Hinsicht viele neue Möglichkeiten“, freut sich Manuel.

Stipendiatin Lee (rechts) mit ihrer Förderin von Union Investment, Amelie Jurk

„Ohne das Stipendium wäre die Finanzierung des Studiums für mich schwierig gewesen.“ Lee war sich unsicher, ob ihre Begabung für ein Stipendium wirklich ausreiche: „Aber für mich hat Begabung viel mit Motivation zu tun, also hab´ ich es einfach versucht und mich beworben“, verrät Stipendiatin Lee im Interview.

 

Stipendiatin Alina mit Prof. Dr. Carsten Diener

 

 

 

„Es hat mich sehr gefreut, dass wir heute Abend in Präsenz zusammen konnten. Das tat richtig gut!“

Sarah Grabe vom Admission Office

„Wir sind sehr stolz, dass wir so tolle Studierende haben. Unter den Bewerberinnen und Bewerbern waren noch mehr qualifizierte Personen dabei, die wir leider nicht alle berücksichtigen konnten. Bleiben Sie dran – ein anderes Mal klappt es vielleicht!“

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