176 angemeldete Teilnehmer*innen, acht Workshops, 22 aktive Referent*innen und Workshopleiter*innen: Die digitale CORE-Konferenz „Future Skills: Expertisen nutzen – Hochschulbildung für die digitale Zukunft“ in Kooperation mit der Metropolregion Rhein-Neckar am 25. und 26. November war ein nachhaltiger Erfolg.

 

„Im Fokus stehen bei uns nicht die Fachkenntnisse, sondern Kompetenzen wie Neugier und der Wunsch, sich selbst weiter zu entwickeln.“ So bringt es Niels Treiber von Ernst&Young in seinem Workshop auf den Punkt, den er mit seiner Kollegin Hannah Brunner zum Thema hält: „Auf welche Herausforderungen müssen die Hochschulen die Absolventen vorbereiten?“ Bei EY müssen alle Mitarbeitenden mindestens 120 Trainingsstunden in drei Jahren absolvieren, um sich beständig weiter zu entwickeln. Das bringt auch einen fortwährenden Perspektivwechsel mit sich, den Treiber proklamiert: eine Offenheit für das „child mindset“.

Diese Offenheit provoziert auch die Methode des Problem Solving, die Prof. Dr. Denise Reichel von der School in ihrem Workshop vorstellte – anhand des Zaubertranks und Asterix und Obelix sehr anschaulich. So scheint die SRH Hochschule Heidelberg mit ihren Lehr- und Lernmethoden auf dem richtigen Weg zu sein, die Studierenden immer wieder zu animieren, neugierig zu bleiben. So eignen sie sich auch spielerisch die digitalen Kompetenzen an, die gerade heute notwendiger sind denn je.

Dies sind nur zwei kurze Einblicke in die zahlreichen Workshops, die spannend und mit vielerlei digitalen Tools aufbereitet waren. Weitere Einblicke finden Sie im Konferenzpadlet mit Unterpadlets, durch die Sie sich gerne klicken können:

https://padlet.com/visiblecore/nqe4q68bckzeh1ph

Das Passwort lautet: Konferenz

Prof. Dr. Carolin Sutter, Leiterin der SRH Akademie für Hochschullehre, zeigte sich begeistert über die rege Teilnahme an der Online-Konferenz, die mit dem digitalen Format ein noch größeres Publikum als sonst erzielen konnte. Sie resümiert: „Als Hochschule müssen wir in Zukunftsszenarien denken, um unsere Studierenden fit für den Arbeitsmarkt zu machen. In der Konferenz haben wir viele wichtige Aspekte beleuchtet, die es nun zusammenzubringen gilt.“ Und was sind sie nun, die Future Skills? „Die Anforderungen des Arbeitsmarkts ändern sich beständig. Deshalb gibt es nicht `die´ Future Skills an sich“, sagt dazu Carolin Sutter. „Eigentlich beißt sich hier die Katze in den Schwanz: Mit den Future Skills gerüstet zu sein bedeutet, ständig in die Zukunft zu sehen und Trends genau zu beobachten. Und dafür sind Neugierde und Offenheit essentiell. Das versuchen wir unseren Studierenden nahe zu bringen.“

Die Leiterin der Akademie dankte ihrem Team für die großartige Umsetzung der Konferenz, alles habe einwandfrei geklappt. Und wenn es bei einem Workshopleiter mal nicht hundertprozentig funktioniert hat, sich der Bildschirm nicht teilen ließ oder der Ton kurzfristig ausfiel, verziehen die Teilnehmer*innen dies wohlwollend, war dies doch eine Nebensache. „Es war ein Kraftakt, aber gute Vorarbeit zahlt sich aus“, bestätigt Daniela Treiber von der SRH Akademie für Hochschullehre, die die Online-Konferenz gemeinsam mit Carolin Sutter komplett organisiert hat. „Auch wenn die Betreuung während der Konferenz weitaus intensiver war, da wir mit vielfältigen digitalen Formaten gearbeitet haben und viele unterschiedliche Tools genutzt haben.“

Auch die Teilnehmer*innen bedankten sich, hier einige Stimmen:

„Es war ein wundervoller Konferenztag und wirklich ausgezeichnete Vorträge und Kommentare. Hier aber möchte ich noch einmal dem gesamten Team der Akademie meinen großen Respekt aussprechen.“

„Super organisiert, vielfältig, überwiegend interessante Beiträge – eine tolle Leistung, vor allem im Vorfeld! Chapeau und Gratulation!“

Mit der in die Konferenz integrierten Veranstaltungsreihe der MRN „Vorbilder der Region“ endete die CORE-Konferenz multiperspektivisch.