25 SRH – Studierende haben es dieses Jahr geschafft, sie erhielten ein SRH- oder Deutschlandstipendium! Das Gruppenfoto zeigt die Rektorin und die Prorektorin der SRH Hochschule Heidelberg, einige Förderer und die Stipendiaten. Wir-Online-Redakteurin Thea Konrad berichtet und hat auch ein Video erstellt.

300 Euro monatlich – das Deutschlandstipendium verschafft Luft fürs Studium. Voraussetzungen sind gute Noten und Studienleistungen, aber auch das erfolgreiche Meistern von Hindernissen im eigenen Lebensweg oder soziales Engagement bahnen den Weg dafür. Besonders begabte Studierende in besonderen Lebenslagen können sich um das SRH Stipendium bewerben, das als Voll- oder Teilstipendium für das Studium angelegt ist. So ging das hochschuleigene SRH Stipendium 2018/19 an insgesamt fünf Studierende der Hochschule. 20 weitere Studierende bekamen das Deutschlandstipendium; damit sind es 10 Stipendien mehr als im Vorjahr.

Bei der Stipendienvergabefeier begrüßte die Rektorin Prof. Dr. Katja Rade die Förderer und die Stipendiaten mit ihren Familien. Sie stellte die Stipendiaten einzeln vor und übergab ihnen mit den Förderern zusammen die Urkunden. Dabei gab sie interessante Hintergrundinformationen zu den einzelnen Personen sowie zu ihren Projekten. So initiierte eine Studentin einen barrierefreien Spielplatz, eine anderer engagiert sich in der Flüchtlingshilfe, eine Studentin gründete eine Strickgruppe für Frühchen, eine weiterer leistet soziale Hilfe im Kongo.

Einer der Förderer ist die ProMinent GmbH. Prof. Dr. rer. pol. Andreas Dulger, Vorsitzender der Geschäftsführung, überreichte die Stipendien persönlich. Das Heidelberger Unternehmen beschäftigt sich mit Trinkwasseraufbereitung und wollte 10 Studierende des Master-Studiengangs „Water-Technologies“ fördern. Da der Studiengang noch nicht zustande kam, fördert das Unternehmen nun die Studierenden anderer Studiengänge. So bekam beispielsweise die Musiktherapie-Studentin Lena G. schließlich ein Stipendium. Nun kann sie wieder Gesangsunterricht nehmen, da ihr das Stipendium mehr Freizeit ermöglicht, in der sie kein Geld verdienen muss. Sie sagt, dass sie dafür kämpft, dass „Musiktherapie als Beruf anerkannt wird“.

Das IfUS-Institut, vertreten durch Prof. Dr. Henning Werner, das auf dem SRH Campus zu finden ist, hat ebenfalls ein Stipendium vergeben. Er ist gleichzeitig der Dozent des Studenten Bastian H., der BWL im International Track studiert. Durch den direkten Kontakt zwischen Förderer und Stipendiat profitiert Bastian H. von den „Tipps und dem Netzwerk seines Förderers“.

Prorektorin Prof. Dr. Carolin Sutter vertritt das Netzwerk zukunftsfähige Bildung e.V. und übergab vier Stipendiaten eine Urkunde. Die International Business-Studentin Leah D. ist eine von ihnen. Sie kommt ursprünglich aus Amerika und kann sich durch das Deutschlandstipendium auch in Deutschland sozial engagieren und den Menschen auf eine „positive Art“, wie sie es formuliert, helfen.

Auch private Personen können Förderer werden. So auch Prof. Dr. Susanne Edinger, die bereits seit fast 25 Jahren Professorin an der SRH ist. Sie sagt, dass sie mit ihrer Coaching Praxis „Erfolgreich bestehen“ Studenten „Unterstützung bei Lerntechniken“ bieten möchte. Durch das Deutschlandstipendium kann sie auch finanziell unterstützen.

Das schuleigene SRH-Stipendium wurde dieses Jahr an fünf Studierende vergeben. Eines ging an Miriam R., eine Bewegungstherapie-Studentin und alleinerziehende Mutter. Das Stipendium sei für sie eine „riesige Erleichterung“, sagt sie: „Neben dem Studieren bin ich „vor allem Mama.“.

Jetzt im Video: Interview mit drei der Stipendiaten und Prof. Dr. Susanne Edinger.

Eine Bewerbung lohnt sich immer, die nächste mögliche Bewerbung ist im Juni 2019. Weitere Infos hier.