Luisa Gerstenberger (25), Master-Studentin Psychologie führt mit Schülern der 5. bis 7. Klasse ein sogenanntes Emotionstraining durch und möchte damit Angst und Depressionen vorbeugen.

In meinem Forschungsprojekt geht es um den Aufbau emotionaler Kompetenzen bei Kindern der Klassenstufen 5 bis 7. Damit meinen wir die Fähigkeit, mit Stressoren und Herausforderungen umzugehen. Dazu führen wir in mehreren Schulen in Baden-Württemberg das so genannte „Emotionstraining in der Schule“ durch. Die Kinder lernen hierbei, ihre emotionale Kompetenz auf- bzw. auszubauen.

Aus wissenschaftlicher Perspektive leisten wir damit einen Beitrag, Angst und Depressionen im Jugend- und auch frühen Erwachsenenalter vorzubeugen. Untersucht wird in diesem Zusammenhang, ob die Jugendlichen durch das Training eine höhere emotionale Kompetenz erwerben können. Das Zentrum für Klinische Psychologie und Rehabilitation der Universität Bremen begleitet das Präventionsprojekt als Kooperationspartner.

Da sich die emotionale Kompetenz auf alle Lebensabschnitte bezieht, betrifft sie auch das lebenslange Lernen. Vor allem im Jugendalter gilt diese als eine notwendige Komponente, um Angst und Depression vorzubeugen