Anlässlich des Internationalen Tages der Menschen mit Behinderungen stellen wir heute vier Persönlichkeiten unserer Hochschule vor, die unser Leben in Vielfalt prägen und uns allen zu denken geben.

Die SRH Hochschule Heidelberg wurde im Jahr 1969 als „Einrichtung zur beruflichen Rehabilitation von Menschen mit Behinderungen“ gegründet, und dieser Tradition bleiben wir weiterhin treu. Studierende mit einer körperlichen oder seelischen Behinderung erhalten hier bestmögliche Unterstützung. Denn unser Ziel ist die Eingliederung aller Studierenden in ein erfolgreiches Arbeitsleben. Diese vier Persönlichkeiten sind nur einige Beispiele für die Vielfalt unserer Hochschule.

Eigentlich hat jeder Mensch eine Einschränkung“, meint Andreas, Bachelor-Absolvent der Virtuellen Realitäten. „Ob man Brillenträger ist oder eine Nahrungsmittelunverträglichkeit hat – nur die Ausprägungen und die gesellschaftliche Akzeptanz dieser Einschränkungen unterscheiden sich.“

Dominik, Student der Sozialen Arbeit, hat auch Tipps für andere Studierende, die eine Einschränkung haben: „Seid offen und geht auf die anderen zu!“

Nicole, ehemalige Studentin des Sozialrechts, meint: „Wenn man an sich glaubt, kann man alles schaffen!

Stephanie Aeffner, Landesbehindertenbeauftragte von Baden-Württemberg, ist seit zwei Jahren bei uns im Hochschulrat vertreten: „Ich möchte die Chancen im Studium für Menschen mit Behinderungen verbessern, aber auch Diversity-Kompetenz vermitteln. Der Arbeitsmarkt ist nicht fit dafür. Wir leben in einer defizitorientierten Gesellschaft: Personaler sehen nur die Worst-Case-Szenarien statt den Gewinn, wenn sie Menschen mit einer Behinderung einstellen.

Einfach mal darüber nachdenken.